Der Hessische Landtag hat beschlossen: Home Sharing wird in das hessische Wohnungsaufsichtsgesetz aufgenommen und gestärkt

Der hessische Landtag hat gestern beschlossen, Home Sharing explizit in das hessische Wohnungsaufsichtsgesetz aufzunehmen. Damit unterscheidet der Landtag klar zwischen Home Sharing und der kommerziellen Vermietung von Wohnraum als Ferienwohnung. Home Sharer teilen ihr Zuhause, entweder ein Zimmer oder auch die gesamte Wohnung, wenn sie vorübergehend selber nicht da sind.

Sowohl die Regierungsfraktionen als auch die Oppositionen hatten die Unterscheidung zwischen Home Sharing und der kommerziellen Vermietung mit Nachdruck in ihren Änderungsanträgen bekräftigt. Die hessischen Parlamentarier haben der Stadt Frankfurt damit verdeutlicht, dass die Differenzierung zwischen Home Sharern und gewerblichen Anbietern bei der zukünftigen Frankfurter Satzung berücksichtigt werden muss. Privatpersonen, die ihre selbst bewohnte Wohnung kurzzeitig und wiederholt vermieten, sollen von dem Genehmigungserfordernis ausdrücklich in der Satzung ausgenommen werden.